Liebling, ich bin im Bad!

Bereits 4.500 v.Chr. waren die Paläste der Herrscher von Mesopotamien mit tönernen Wannen ausgestattet. Auf der Insel Kreta existieren Belege für Häuser mit üppig ausgestatteten Badezimmern nebst separaten Toiletten. Mit der Entwicklung einer funktionsfähigen Warmwasserversorgung gelangte die Badekultur um 400 v.Chr. nach Griechenland und weiter nach Rom, wo die Badekultur in den Palästen der Oberschicht und in prächtigen Marmorbädern eine ihrer schönsten Ausprägungen fand. 

Das Bad als Rückzugsort wird immer wichtiger. Und frei stehende Badewannen sind im Trend.

Badekultur im Spiegel der Zeit

Das Mittelalter wiederum war auch im Hinblick auf die Hygiene- und Badekultur eine finstere Epoche. Der Luxus der Marmorbäder wich dem Purismus und dem zweifelhaften Komfort eines Holzzubers. Auch im Barock hielt man nicht viel vom Baden und von der Körperpflege, statt zu Wasser und Seife griff man lieber zu Puder und Parfüm, um den eigenen Gestank zu übertünchen. Im 19. Jahrhundert wurde es im Bürgertum üblich, sich ein Badezimmer einzurichten. Jetzt erhielten auch die Gegenstände fürs Bad, wie Waschschüsseln, Spiegel, usw. ihre spezielle Formgebung. Bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts hinein galt ein ein eigenes Bad jedoch vielerorts als Luxus.

Aber auch das Badezimmer verändert sich. Egal ob puristisch oder romantisch verspielt, das Badezimmer von heute bietet einen Raum der Regeneration mit jeglicher Art von Luxus. Zunehmend expressiv bietet es seinen Nutzern einen Rückzugsraum und behutsame Regenerationsmöglichkeiten. Duravit verbindet innovative Produktionstechnik mit kluger Materialauswahl und überlegener Formensprache und gestaltet mit seinem fein durchdachten Instrumentarium an hochwertigen Sanitär- und Badmöbelprodukten in vorderster Reihe mit.

Attraktive Stilwelten 

Zwei Neuheiten erweitern die beliebte Serie Happy D.2 Plus von sieger design nun um zusätzliche Optionen. Als Hersteller von Sanitärkeramik und Badezimmermöbeln hat man es sich zur Aufgabe gemacht, beides in perfekten Einklang zu bringen. Mit den beiden neuen Ausführungen c-bonded und c-shaped wurde dies elegant und präzise gelöst.

Erstere verbindet die Sanitärkeramik nahtlos mit dem Unterbau bzw. einer Metallblende. Auch wurde diese Ausführung mit den typischen abgerundeten Ecken umgesetzt. Der Waschtisch ist bei der dieser Version wahlweise als wandhängender Möbelunterbau ausgeführt oder in eine leicht und filigran wirkende Metallkonsole in Schwarz Matt aufgelöst. Eine Neuheit bietet die c-shaped Variante mit einem exakt parallelen Formverlauf von Keramikbecken und Möbel und einer akkuraten Fuge von vier Millimetern. Auch bei diesem Modell kann zwischen der Ausführung mit Möbelwaschtisch mit Unterbau oder einer bodenstehenden, höhenjustierbaren Metallkonsole – diesmal in Chrom – gewählt werden.

Text: Peter Reischer
Fotos: Duravit